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  Systemanalyse  
 

Prozesse verstehen

 

Ein umfassendes Prozessverständnis ist die Grundvoraussetzung für nachhaltige Massnahmenkonzepte und optimierte Schutzmassnahmen. Die Ermittlung von quantitativen Prozessparametern, die Herleitung von Schwellenwerten und die Analyse von möglichen Rückkoppelungsprozessen sind typische Arbeiten im Rahmen einer Systemanalyse. geo7 verfügt über langjährige Erfahrung in der Analyse von hydrologischen und geomorphologischen Prozessen.

Folgende Dienstleistungen bietet geo7 an:

  • Statistische Analysen (Zeitreihen, Geostatistik)
  • Herleitung von Prozessparametern im Feld oder aus Luftbildern
  • Analyse von Systemzusammenhängen mit Hilfe von Casual Loop Diagrammen
  • Definition von Szenarien für verschiedene Prozesse

Projektbeispiele

 

 

Hochwasser in der Aare zwischen Thun und Bern (2000 und 2006)

Im Nachgang zu den Hochwasserereignissen in der Aare und im Thunersee in den Jahren 1999 und 2005 ging es darum, die für die Hochwasser-Entstehung massgebenden Prozesse zu ermitteln und zu analysieren.

Auftraggeber: Tiefbauamt des Kantons Bern, Wasserwirtschaftsamt des Kantons Bern

 

Abfluss- und Seepegelkurven zum Ereignis vom Juni 2004

 

 

Schnee/Wasser-Situation im Frühling 2001

Nach einer ähnlichen Ausgangslage wie 1999 kam es im Berner Oberland zu keiner Hochwassersituation. In einer Studie wurden die für das Wasserangebot aus Schneeschmelze wesentlichen Faktoren detailliert analysiert. Dazu wurden Sensitivitätsanalyse und Schwellenwertbetrachtungen durchgeführt und die Auswirkungen verschiedener Szenarien mit einem Systemmodell simuliert.

Auftraggeber: Tiefbauamt des Kantons Bern, Wasserwirtschaftsamt des Kantons Bern

 

Sensitivität Schneeschmelze mit und ohne Vorregen

 

 

 

Geschiebehaushalt Thur und Einzugsgebiet (2002 - 2004)

Im Einzugsgebiet der Thur traten bei Hochwasser immer wieder starke Erosionserscheinungen auf, welche zu grossen Schäden an den wasserbaulichen Schutzmassnahmen führten. Eine Analyse des Geschiebeverhaltens in der Thur und ihrer Zubringer sollte deshalb Klarheit über das Geschiebeaufkommen und die Geschiebeführung schaffen.

Auftraggeber: Kantone AI, AR, SG, TG und ZH, Bundesamt für Wasser und Geologie  

Bearbeitet in einer Arbeitsgemeinschaft mit Schälchli, Abegg + Hunzinger, Schällibaum AG und Hersche AG. 

Rotbach vor Mündung in Sitter: Neben Geröllen aus Nagelfluh führt der Bach viel Sandstein
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