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  Gefahrenmanagement  
 

Leben mit Naturgefahren


Unser Lebensraum wurde und wird laufend geprägt durch Naturereignisse. Vielerorts stellen diese Naturereignisse eine erhebliche Gefahr für den Menschen und für Sachwerte dar. Ein sinnvoller Umgang mit Naturgefahren ist nur möglich, wenn diese rechtzeitig erkannt und bewertet werden. Ein umfassendes Gefahrenmanagement bildet eine wesentliche Grundlage dazu.


Überfluteter Hausumschwung in Stans, August 2005

Info_Naturgefahren.pdf



Aus der Vergangenheit lernen

 


Historische Dokumente aber auch Spuren im Gelände führen uns eindrücklich vor Augen, dass Gefahrenprozesse wie Murgänge, Hochwasser, Felssturz, Rutschungen oder Lawinen seit jeher aufgetreten sind. Mit der Erhebung und Dokumentation dieser Ereignisse aber auch mit der fundierten Analyse jüngster Ereignisse, lassen sich wichtige Lehren für zukünftige Ereignisse ziehen.


Spuren im Gelände: frischer Block und verletzte Buche


Sicherheit schaffen

 


Mit Instrumenten wie Gefahrenhinweiskarten, Gefahrenkarten, Risikobeurteilungen und Detailstudien können gefährdete Gebiete in unserem intensiv genutzten Lebens- und Wirtschaftsraum erkannt und beurteilt werden. Sind diese Gebiete bekannt, können sie mit raumplanerischen Massnahmen, Objektschutz oder baulichen Massnahmen wirkungsvoll geschützt werden.


Synoptische Gefahrenkarte Zell 2009 (alle Prozesse umfassend)

Uebersicht_GK_und_GHK.pdf



Im Notfall bereit sein

 


Gefahrensituationen können mit raumplanerischen oder baulichen Massnahmen nicht immer vollständig beseitigt werden. Tritt dann ein Ereignis ein, müssen die verantwortlichen Rettungsdienste rasch in der Lage sein, wirkungsvoll Hilfe zu leisten. Frühwarndienste, Interventionskarten, vorbereitete Evakuationspläne sind wichtige Hilfsmittel, um gezielt am richtigen Ort und mit den richtigen Massnahmen eingreifen zu können.


Gezielter Einsatz mit geeigneten Mitteln


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