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  Geschichte  
 

Wie alles begann

 

Die Geschichte von geo7 reicht bis in die frühen 80er-Jahre zurück. Damals kehrten einige Geografen der Uni Bern mit der Idee aus den USA zurück, eine Firma im Bereich Geomorphologie zu gründen. Dies führte im Jahr 1982 zur Gründung der Genossenschaft geo7 durch 7 Geografen der Uni Bern. 1999 erfolgte die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft. Was als Einrichtung zur Selbsthilfe begann, ist heute ein erfolgreiches, schweizweit bekanntes Unternehmen mit 17 MitarbeiterInnen.

In einer DC10 auf dem Rückflug aus den USA entstanden die Statuten der Genossenschaft geo7

Von den Naturgefahren zur Geoinformatik

 

Fragestellungen im Bereich Naturgefahren bildeten den Schwerpunkt der ersten Projekte. Für die Bearbeitung dieser Projekte wurde schon früh ein Geografisches Informationssystem (GIS) eingesetzt. geo7 gehört damit zu den GIS-Pionieren in der Schweiz. Diese GIS-Fachkompetenz war bald einmal sehr gefragt, so dass daraus ein eigenständiger Geschäftsbereich entstand. Heute ist geo7 ArcGIS Solution Partner von ESRI und schweizweit bekannt als Entwickler von State of the Art GIS-Lösungen.

Das erste GIS-Projekt von geo7 - Auswertung der Schadengebiete der Unwetter 1987

Die geomorphologische Sicht der Landschaft

Im Zusammenhang mit Kraftwerkprojekten in den Alpen konnte geo7 geomorphologisch-landschaftliche Fragestellungen bearbeiten - der Grundstein für den Bereich Geomorphologie war damit gelegt. Die Erfahrungen aus diesen Projekten bildeten die Basis für das grösste Projekt, das geo7 bisher bearbeitet hat - die Erarbeitung des Inventars der Gletschervorfelder und alpinen Schwemmebenen der Schweiz IGLES. Das Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung schützt heute die wertvollsten Gletschervorfelder und alpinen Schwemmebenen mit Auencharakter.

Bächlisboden - hier sollte der Kies für die Staumauer Grimsel-West gewonnen werden.

Meilensteine

 

1985

Gefahrenanalyse Rigi-Nordlehne: Das erste grosse Naturgefahrenprojekt.

1988

Ursachenanalyse Hochwasser 1987: Charakterisierung der Einzugsgebiete der Schweiz mit Hilfe eines Geografischen Informationssystems. Jede Hektare der Schweiz landete im GIS von geo7.

1990

Gewässerinformationssystem Schweiz: Zum ersten Mal sind von geo7 nicht GIS-Resultate, sondern GIS-Knowhow gefragt.

1991

NFP31: Murgänge und Klimaänderung werden für geo7 zu einem zentralen Thema. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 31 «Klimaänderung und Naturkatastrophen» entwickelt geo7 ein Murgang-Simulationsmodell und analysiert den Einfluss der Klimaerwärmung auf die Murganggefahr.

1993

IGLES: Inventar der Gletschervorfelder und Alpinen Schwemmebenen im Rahmen des Aueninventars. Endlich erhalten diese wertvollen und urtypischen Landschaften den Schutz, den sie verdienen.

1995

Gefahrenhinweiskarte des Kantons Bern: Die von geo7 entwickelten Gefahren-Simulationsmodelle im Härtetest.

1996

Gefahrenkarte Lenk: Als erste Gemeinde im Kanton Bern erhält Lenk dieses für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung wichtige Instrument.

1999

Schnee/Wasser: Schneeschmelze und Hochwasser im Einzugsgebiet des Thunersees und in der Aare rufen nach Szenarien und Vorhersagemodellen. geo7 kann dank System Dynamics und Modellierungs-Knowhow die Fachstellen unterstützen.

2001

GEODAT-View: Dank dem ArcIMS, dem Internet-Mapserver von ESRI und geo7 haben jetzt alle MitarbeiterInnen der Berner Kantonsverwaltung Zugang zu GIS-Daten.

2005

Silvaprotect: GIS und Simulationsmodelle liefern innerhalb eines Jahres die potenziellen Schutzwaldflächen für die ganze Schweiz. Das ist Effizienzsteigerung.

2006

Gefahrenhinweiskarte Murgang und Übersarung Südtirol: Eine geo7-Entwicklung wird zum Exportprodukt.

2007

geo7 feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem festlichen Anlass auf dem Gurten.

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