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  Modellbildung und Simulation  
 

Die (Gefahren-)Welt im Computer

 


Modelle sind aus der Naturgefahren-Analyse kaum mehr wegzudenken. Sie ermöglichen die grossräumige Simulation von Prozessen und das Durchspielen von Szenarien für verschiedene Umweltsituationen.

geo7 bietet fundiertes Wissen in der Modellentwicklung und Prozess-Simulation:

  • Entwicklung von Prozessmodellen
  • Durchführung von Prozess-Simulationen mit den Firmen-eigenen Modellen (Murgang, Übersarung, Überflutung, Hangmuren, Sturz)
  • Durchführung von Dispositions- und Sensitivitätsanalysen mit Geoprocessing-Modellen
  • Modellentwicklung für dynamische Systeme
  • Systemsimulation (Szenarien, Schwellenwertanalysen, Sensitivitätsanalysen)

Hangmurenmodellierung.pdf

Hochwassermodellierung.pdf

Lawinenmodellierung.pdf

Murgangmodellierung.pdf

Steinschlagmodellierung.pdf



Projektbeispiele


Silvaprotect (2005 - 2006)

Im Rahmen der Erstellung der Schutzwaldhinweiskarte der Schweiz hat geo7 die Prozesse Murgang und Hangmuren schweizweit mit einheitlichen Kriterien und nachvollziehbaren Modellen simuliert. Die Prozessräume werden in Form der modellierten Prozesstrajektorien abgelegt, was dem Auftraggeber ermöglicht, Verschnitte mit beliebigem Schadenpotenzial durchzuführen.

Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt, Abteilung Gefahrenprävention

Bearbeitet in einer Arbeitsgemeinschaft mit Geotest AG.


Murgangsimulation Silvaprotect


 


Permafrostkarte Schweiz: Pilotprojekt Murgang (2005)

Die Permafrostkarte zeigt Degradationsgebiete. Diese Gebiete sind bevorzugte Anrissgebiete für Murgänge. In zwei Pilotgebieten wurden Murgang-Simulationen durchgeführt, wobei unterschieden wurde zwischen Murgängen aus den Permafrost-Gebieten und den übrigen Murgängen. Diese Simulationen zeigen, wo in Zukunft mit grösseren Murgängen gerechnet werden muss.

Auftraggeber: Bundesamt für Wasser und Geologie

Bearbeitet in einer Arbeitsgemeinschaft mit Academia Engiadina und Geotest AG.


Murgänge aus Permafrostdegradations-Gebieten

Murganganriss Rotlaui (Guttannen) in degradiertem Permafrost



Extremhochwasser Kanton Bern (2005 - 2007)

Im Kanton Bern sollen im Hinblick auf die Katastrophen-Vorsorge bessere Kenntnisse über grossräumige Extremereignisse, die das Ausmass bisheriger Ereignisse deutlich überschreiten, erarbeitet werden. Wichtig sind insbesondere Kenntnisse über die Entstehungsweise und die Ausmasse von extremen Abflussereignissen sowie Angaben über die Auswirkungen von Extremhochwassern auf besiedelte Räume und wichtige Infrastrukturen. geo7 hat ein einfaches hydrologisches Modell entwickelt und simuliert damit die Abflüsse von verschiedenen Meteoszenarien.

Auftraggeber: Tiefbauamt des Kantons Bern / Wasserwirtschaftsamt des Kantons Bern


Hydrologisches Modell in Powersim (R)


 


Gefahrenmanagement Humligentobel (NW, 2003 - 2004)

Für die Beurteilung der Murganggefahr, sowie als Grundlage für die Massnahmenplanung wurden für das Humligentobel Murgangsimulationen mit dem Programm MGSIM/dfwalk durchgeführt. Das Programm ist eine Eigenentwicklung der geo7 AG und berechnet aufgrund von definierten Startbedingungen (Murganganrissgebiete, Geschiebepotenzial) die Reichweite und die maximale Ausbreitung von Murgängen.

Auftraggeber: Oberforstamt Nidwalden

Bearbeitet in einer Arbeitsgemeinschaft mit Oeko-B AG und Geotest AG.


Murgangsimulation ohne/mit Berücksichtigung von Massnahmen


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