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  Geoprocessing  
 

geo7 macht mehr aus Ihren Daten

 


Die Einführung des Geoprocessing-Frameworks in ArcGIS 9.0 markierte einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der ArcGIS-Produktefamilie. Was bei einer ersten Betrachtung als Ersatz der AML-Makros aussah, entwickelte sich rasch zu einem zentralen Baustein in der Server-orientierten Architektur von ArcGIS. Ohne Programmierkenntnisse lassen sich komplexe Verarbeitungsschritte in einem visuellen Verarbeitungs-Modell definieren.


Geoprocessing (Gp) Models nutzt geo7 bei GIS-Analysen, anspruchsvollen Datenpflegeaufgaben und bei der Datenmigration. Wo Geoprocessing-Abläufe mehrmals auszuführen oder zu dokumentieren sind, bietet der Einsatz von Gp Models Vorteile. Sollen Gp Modelle in der Umgebung des Kunden ausgeführt werden können, werden sie in der Regel in Scripts (Python) übersetzt und adäquat parametrisiert.


Powered by ESRI


geo7 entwickelt angepasste Geoprocessing-Tools nach Kundenanforderungen


Neben der Verwendung der vorhandenen Geoprocessing-Tools entwickelt geo7 Gp-Tools nach Kundenanforderungen unter .Net/C#. Diese Tools können wie gewohnt in der Toolbox aufgerufen und in Geoprocessing-Models eingebunden werden.

  • Die Toolbox kann mit speziellen, im Standard-Umfang nicht vorhandenen Funktionen, erweitert werden. Die Installation von neuen Tools ist einfach und der Kunde kann die neuen Funktionen in der gewohnten Toolbox-Umgebung einsetzen.
  • Sehr komplexe Prozesse, die über den ModelBuilder nur schwer abzubilden sind, lassen sich in einem Gp-Tool elegant und performant zusammenfassen.

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Ein Beispiel eines Gp-Tools, das speziell für einen Kunden entwickelt wurde. Das Tool kann wie jede andere Gp-Funktion in eigenen ModelBuilder-Modellen integriert werden.


FME als Ergänzung zum Geoprocessing von ESRI


Neu setzt geo7 für komplexe Datentransformationen FME (Feature Manipulation Engine) von Safe Software ein. Dieses Tool definiert im Bereich Datenkonvertierung und -bearbeitung den Standard. Damit ist geo7 in der Lage, Ihre Anforderungen in Bezug auf Datentransformation optimal zu erfüllen.

Neben der Konvertierung von Daten können wir Sie auch bei der Benutzung von FME nach Bedarf unterstützen und beraten.



Projektbeispiele


Migration der ökomorphologischen Kartierungen der Fliessgewässer auf VECTOR25 GWL

Die Kantone der Schweiz haben den Zustand ihrer Fliessgewässer nach einer einheitlichen Methode erhoben und bewertet. Die Daten zu den ökomorphologischen Kartierungen beschreiben Abschnitte der digitalen kantonalen Gewässernetze. Der Bezug zur Gewässergeometrie wird über Gewässernummer und Gewässerkilometer hergestellt.

Das BAFU will die Daten zu den ökomorphologischen Kartierungen u.a. im Kontext NFA als Indikator zur Bemessung des Erfolgs von vertraglich vereinbarten Leistungen zwischen Bund und Kantonen nutzen können. Dazu sind die Daten auf das schweizweit verfügbare und durch die geo7 nummerierte digitale Gewässerernetz VECTOR25 GWL von swisstopo zu migrieren.

Die geo7 entwickelt im Auftrag des BAFU den workflow sowie die erforderlichen Strukturen und Gp Models für die Migration der ökomorphologischen Kartierungen der Kantone auf VECTOR25 GWL. Über den Einsatz von Gp-Models wird sichergestellt, dass die Migration nach definierten Regeln erfolgt und dass der topologische Kontext der kartierten Abschnitte (Mündung, Zufluss) korrekt abgebildet wird.

Auftraggeber: BAFU, Abteilung Wasser 


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Migration linear referenzierter Daten vom Gewässernetz 1:5'000 auf das Gewässernetz 1:25'000


Global Storm Surge Layer GSSL

Sturmfluten und Tsunamis bedrohen Küstenregionen weltweit. Besonders gefährdet sind meeresnahe Flächen mit Höhen bis zu 10 Meter über Meeresniveau.

geo7 berechnet die exponierten Gebiete basierend auf den SRTM Höhenmodellen des USGS. Zu analysieren sind die Festlandflächen zwischen 60° Süd und 60° Nord. Sie werden geliefert in der Form von 14'442 1° Kacheln, die je 1201 x 1201 Punkte umfassen. Der Auswerteprozess wird mit Gp-Models entworfen und dann nach Python Script übersetzt. Zur Vermeidung von Fehlern im Randbereich einer Kachel legt geo7 ein Analysefenster von 3 x 3 Kacheln fest. So werden für die Zentrumskachel randbereinigte Resultate gewonnen. Aus Gründen der Performance wird die Berechnung auf 5 virtual machines verteilt.

Auftraggeber:  Swiss Re


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Berechnung der exponierten Flächen.


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